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News & Termine

Lehrkräfte für MINT- und berufskundliche Fächer müssen up to date bleiben – mit relevanten News und auf Veranstaltungen rund um Berufsorientierung und MINT-Förderung.

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News

17. März 2025

ExpertInnen für Mikrotechnologie

MikrotechnologInnen sind die Macher der Zukunft! Sie stellen winzige Chips und Sensoren her, die in Smartphones, Autos, Medizintechnik und Solarenergie stecken. Ihr Arbeitsalltag ist genauso vielfältig wie ihre Produkte: Sie richten Hightech-Anlagen ein, ätzen Wafer (dünne Siliziumscheiben) und testen Bauteile. Dabei arbeiten sie oft im Reinraum und können ihr Wissen in den unterschiedlichsten Branchen einbringen. Von der Halbleiterindustrie über die Automobilindustrie bis hin zur Medizintechnik. Für die Ausbildung geeignet sind SchülerInnen, die sich für Naturwissenschaften und Technik interessieren und Fingerspitzengefühl, gute Augen und Konzentrationsfähigkeit besitzen. 

Junge Frau arbeitet mit Wasserwaage

22. Januar 2025

Viele Jugendliche könnten schneller in Ausbildung

Mit individueller Unterstützung und einem größeren Angebot könnten viele Jugendliche einer Studie zufolge früher eine Ausbildung beginnen, statt erst Praktika und Kurse zu belegen. Das ergab eine bundesweite Befragung unter Fachkräften, wie die beauftragende Bertelsmann Stiftung mitteilte. Jährlich nehmen demnach fast 250.000 Jugendliche eine staatlich geförderte Maßnahme wahr, weil sie keinen Ausbildungsplatz finden. Ein großer Teil von ihnen wäre mit den passenden Angeboten laut Studie in der Lage, direkt eine Ausbildung aufzunehmen. Fast 70.000 Ausbildungsplätze blieben in Deutschland 2024 unbesetzt, hieß es. Und zugleich nahm fast eine Viertelmillion Jugendlicher eine Maßnahme wie etwa ein Betriebspraktikum auf, weil sie nach der Schule keine Lehrstelle fanden oder ihnen wichtige Kompetenzen fehlten.

Mehrheit der Unternehmen hat Schwierigkeiten bei Suche nach Azubis

21. Januar 2025

Mehrheit der Unternehmen hat Schwierigkeiten bei Suche nach Azubis

67 Prozent der Industrieunternehmen hatten im vierten Quartal 2024 Schwierigkeiten beim Besetzen der Ausbildungsplätze. Das ist das Ergebnis einer ifo-Personalleiterbefragung. Die Hauptgründe: Nicht genug Bewerbungen oder nicht ausreichend qualifizierte Bewerbende. Besonders kleinere Betriebe haben oft Schwierigkeiten, geeignete Auszubildende zu finden. Im Vergleich der Wirtschaftsbereiche wurden in der Industrie jedoch mit 28 Prozent am häufigsten zusätzliche Lehrstellen geschaffen. Nur 15 Prozent der Unternehmen sprachen davon, im laufenden Jahr keine neuen Ausbildungsplätze anzubieten. Etwa 76 Prozent der befragten Industrieunternehmen bewerteten die Qualität ihrer Azubis als „gut“. Der Anteil von Haupt- und Mittelschulabgängern ist in der Industrie im Durchschnitt am höchsten (32 Prozent), 20 Prozent haben Abitur.

13. Dezember 2024

Stagnation auf dem deutschen Ausbildungsmarkt

Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ist in 2024 wieder leicht zurückgegangen. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wurden zum 30. September 486.700 duale Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2.500 weniger als im Vorjahr und immer noch 38.300 weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019. Ein Problem bleibt laut BIBB, dass viele Betriebe und Interessenten aus verschiedensten Gründen nicht zusammenfinden. 70.400 Bewerber hatten zum Stichtag noch keine Lehrstelle gefunden. Dem standen 69.400 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. 

Junger Industriemechaniker bei der Arbeit an einer Maschine

18. September 2024

Azubis im Maschinenbau dringend gesucht

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres bleiben im deutschen Maschinenbau viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Grund sei der Mangel an qualifizierten BewerberInnen, teilte der Branchenverband VDMA in Frankfurt mit. Nur knapp jedes zweite Unternehmen habe alle Ausbildungsplätze besetzen können, heißt es in einer VDMA-Umfrage, an der 436 Mitgliedsfirmen Anfang September teilnahmen. Nur 36 Prozent gaben darin an, fast alle Plätze besetzt zu haben. Jedes vierte Unternehmen erklärte, es würde mehr Ausbildungsplätze anbieten, wenn es mehr qualifizierte BewerberInnen gäbe. Der stellvertretende VDMA-Hauptgeschäftsführer Hartmut Rauen sagte: „An den Schulen müssen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung ausgebaut und intensiviert werden.” Zudem brauche die Techniknation Deutschland ein verpflichtendes Schulfach Technik.

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